Holzfaser statt Plastik

Wer mich kennt, weiß, dass ich an mein Haus nur Natur lasse und sonst gar nichts 😊 Auf jeden Fall kein Plastik – so wie das leider bei ganz vielen Neubauten der Fall ist. Da werden schöne, neue HĂ€user errichtet und dann pappen die Baufirmen Styroporplatten an die Fassade, damit die dĂŒnnen Ziegel-WĂ€nde auf die gesetzlich vorgeschriebenen Energiekennzahlen kommen (im Fachjargon EPS-Platten oder auch WĂ€rmedĂ€mmverbundsystem genannt).

Das geht mir total gegen den Strich. UnlĂ€ngst hab‘ ich in Lembach, wo gerade am Altenheim gebaut wird, die Styroporteile entlang eines nahen Wanderweges liegen sehen. Der Wind trĂ€gt die Fuzzel in alle Richtungen. Der Wald und die angrenzende Wiese waren voll davon!

Da braucht man sich nicht wundern, wenn man diese Styroporteile von Baustellen dann in den BĂ€chen und irgendwann in den Meeren findet.

Ein echtes Haus aus Holz sollte sowieso ohne PlastikdĂ€mmung auskommen. Beim Buchner werden zum Beispiel fĂŒr die Öko-Fassaden HolzfaserdĂ€mmplatten verwendet, die mit Zellulose oder anderen organischen Materialien gedĂ€mmt werden.

HolzfaserdĂ€mmplatten werden aus entrindetem Restholz erzeugt. Das Holz – das es zur GenĂŒge in unseren heimischen WĂ€ldern gibt – wird zu feinen Fasern aufgesplittet, kurz erhitzt und gepresst. Durch die holzeigenen Harze kleben die Fasern so fest zusammen, dass keine weiteren ZusĂ€tze notwendig sind. FĂŒr den Brandschutz und als Vorbeugung gegen möglichen SchĂ€dlingsbefall wird Ammoniumsulfat beigemengt, das als Lebensmittelzusatzstoff der Nummer E 517 auch in der Weinherstellung zugelassen ist.

Also, ganz meine Rede: Holzfaser statt Plastik,

sagt eure Maria

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