Die graue Energie

In der Zeitschrift „Lebensart“ ist mir ein Artikel über ökologisches Bauen in die Hände gefallen. Interviewpartner war Dr. Bernhard Lipp, Geschäftsführer des Österreichischen Institutes für Baubiologie und Bauökologie (IBO). Unter dem Begriff „Bauökologie“ versteht man die Auswirkungen, die ein Gebäude und die verwendeten Baustoffe auf die Umwelt haben.  Das ist natürlich für mich ein wichtiges Thema, weil ich mich nun schon seit ein paar Jahren mit dem Holzbau sehr intensiv beschäftige.

Wie viel graue Energie braucht dein Haus?

Holz wird von Dr. Lipp grundsätzlich gut bewertet – Zitat: “Letztlich kommt es darauf an, wo das Holz herkommt und dass auch bei den nachwachsenden Rohstoffen der Einsatz optimiert wird“. Das leuchtet mir ein. Holz aus den Sägewerken in der Umgebung, das zu Buchner ins Werk nach Unterweißenbach gebracht wird, ist nicht nur qulalitätszertifiziert, es hat auch einen kurzen Reiseweg. Das ist wichtig für die sogenannte „graue Energie“, über die Dr. Lipp in dem Artikel ebenfalls spricht. Unter „graue Energie“ versteht man den Energieeinsatz, der bei der Herstellung und beim Transport eines Baustoffes notwendig ist.

Da schneidet Holz natürlich prima ab, denn Holz herstellen muss man nicht extra – Holz wächst ganz von allein! Nun ganz so ist es natürlich nicht – Holz muss geschlägert, transportiert und dann zu Bauholz vorbereitet werden. Im Vergleich zum sehr energieintensiv erzeugten Zement ist Holz aber klarerweise deutlich im Vorteil.

Einen guten Überblick über die Vorteile nachwachsender Rohstoffe am Bau gibt es übrigens auch auf der Seite der IBO – hier könnt ihr euch eine aktuelle Broschüre aus Deutschland downloaden. Diese Broschüre gibt einen Überblick über die Vielfalt und Leistungsfähigkeit moderner Baustoffe aus nachwachsenden Rohstoffen.

Schadet mein Haus der Umwelt?

Am wichtigsten bei der Beurteilung der geeigneten Baumaterialien war mir immer die Frage, ob ich damit Stoffe und Bauteile in Umlauf bringe, die der Natur schaden. Und da hat Dr. Lipp eine klare rote Liste: Ganz oben stehen HFKW-haltige Dämmplatten und PVC. Wer was hält auf eine gesunde Umwelt, sollte von diesen Erdölprodukten beim Hausbau besser die Finger lassen,

meint Maria

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