Das Haus als Abfallberg?

Das Müllvermeiden und Wiederverwerten steht in unserer immer umweltbewusster werdenden Gesellschaft hoch im Kurs. Auch Recycling und Upcycling sind bereits Begriffe, mit denen jeder etwas anfangen kann, der auf den Schutz der Umwelt achtet. Da ist es schon etwas seltsam, dass diese Materialbewusstheit sich nicht längst auch beim Hausbau überall durchgesetzt hat.

In einem Zeitungbericht über eine Architekturtagung in Wien habe ich ein Zitat eines Teilnehmers gelesen, das zu denken geben müsste. So sagt der Baufachmann, dass man das Recyceln von Gebäuden stärker in den Blickpunkt stellen sollte. 70 Prozent des Abfalls in Österreich würden im Bereich der Gebäude entstehen. Es sei untragbar, dass für den Rückbau und die Wiederverwendung von Gebäuden planerisch noch nicht vorgesorgt werde.

Wenn ich da dran denke, dass viele Baufirmen heute noch Styroporplatten und Plastikfolien in Fassaden einbauen, dann kann man ermessen, dass dies in Zukunft wirklich ein großes Problem wird. Da entsteht praktisch Sondermüll an allen Ecken und Enden.

Zum Glück gibt es den steigenden Trend zum Holzhausbau, der schon einmal hinsichtlich des entstehenden „Abfalls“ und hinsichtlich einer späteren Wiederverwertung des Baumaterials völlig problemlos ist. Zumindest ist das beim Holzbaumeister Buchner so. Denn Plastikfolien und Styropor wird man in einer Buchner-Wand nicht finden, wenn diese irgendwann einmal abgebaut oder umgebaut werden sollte. Im Gegenteil – da kommen natürliche Dämmstoffe wie Zellulose (Papier), oder Flachs und Hanf zum Vorschein.

Als natürlich nachwachsendes Rohmaterial ist Holz sowieso der idealste Baustoff,

meint eure Maria

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