Wie viel ist Sicherheit wert?

Jedesmal, wenn ich von wirtschaftlichen Turbulenzen eines Unternehmens lese, schrecke ich mich. Mir tun nicht so sehr die Unternehmer leid, die in die wirtschaftliche Schieflage geraten sind. Die werden schon wissen, warum. Ich hab‘ immer Mitgefühl mit den Kunden.

Wenn ich mir vorstelle, dass etwa Familien mitten im Hausbau von ihrem Bau-Partner sitzen gelassen werden und sowohl die Anzahlung als auch der Terminplan dahin sind, dann kann ich mir vorstellen, welche Sorgen das bringt.

Wie aber erkennt man, ob ein Unternehmen wirtschaftlich stabil ist? Ich habe mich darüber mit Buchner-Prokuristin Bernadette Buchner unterhalten.

Bernadette, du bist Finanzchefin bei Buchner Holzbaumeister. Was rätst du Baufamilien, die ihren künftigen Baupartner hinsichtlich der wirtschaftlichen Stabilität prüfen wollen?

Die Wahl des richtigen Bau-Partners ist sicher keine leichte Entscheidung. Baufamilien sollten sich deshalb nicht nur die bunten Prospekte und schönen Projekt-Fotos anschauen, sondern sich eingehend über das in Frage kommende Unternehmen informieren.

Worauf sollte man dabei achten?

Man kann natürlich andere Baufamilien fragen, die ihr Projekt bereits abgeschlossen haben, ob alles geklappt hat. Ein wichtiger Parameter für die wirtschaftliche Einschätzung eines Unternehmens ist auch die sogenannte „Bonität“. Der Kreditschutzverband bewertet Unternehmen. Buchner hat eine sehr gute Bonität, das ist uns wichtig.

Wie achtet Buchner selber auf wirtschaftliche Stabilität?

Wir sind ein Familienunternehmen mit fast 40 Jahren Erfahrung. Daraus leiten wir auch eine hohe Verantwortung ab. Wir bauen keine überdimensionierten Schauräume oder teure Musterhäuser. Als regional stark verwurzeltes Unternehmen fühlen wir uns Kunden wie Mitarbeitern gleichermaßen verpflichtet. In guten wie weniger guten Zeiten stabil zu sein funktioniert meiner Meinung nach nur, wenn man ehrlich miteinander umgeht. Und wenn sich Kunden wie auch Mitarbeiter darauf verlassen können, dass wir Verträge und Verpflichtungen einhalten. Dazu gehört auch die Zahlungsmoral unseren Lieferanten gegenüber – auch die sollen sicher sein dürfen, dass ihre Rechnungen pünktlich und vollständig bezahlt werden.

Welche Verantwortung siehst du bei den Baufamilien selber?

Sich eingehend mit möglichen Projektpartnern zu beschäftigen, kann man Baufamilien nicht abnehmen. Wer steht dahinter? Wem gehört das Unternehmen? Wer sind die Zulieferer?

Sie sollten sich auch klar sein, dass gute, heimische Qualität ihren Preis hat. Die billigste Lösung ist halt leider nicht immer die beste. Das alte Sprichwort „wer billig kauft, zahlt doppelt“ hat schon seine Berechtigung.

Danke für das Gespräch,

sagt Maria

Im Bild, die Prokuristen von Buchner mit Geschäftsführer Christian Buchner (mitte).

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