Sanierung beginnt am Dach

Wer gerade ein Haus gebaut hat, denkt natürlich noch lange nicht an eine einmal notwendig werdende Sanierung. Aber meine Tante Helga und Onkel Franz haben ein Haus geerbt, das 1957 errichtet worden ist. Klar, dass da so manches nicht mehr ganz am Puls der Zeit ist. Vor allem stört Tante Helga, dass es am Dachboden zieht wie im sprichwörtlichen Vogelhäusel, weil man damals einfach nichts isoliert hat – nicht einmal die oberste Geschoßdecke! Was das bei den Heizkosten bedeutet, kann man sich vorstellen. Für Onkel Franz ist aber das größte Sorgenkind das alte Dach, das er endlich durch unbedenkliche, moderne Dachziegel ersetzen möchte.

Dachstuhl kontrollieren

Die wichtigste Frage ist, ob der Dachstuhl einer Neueindeckung gewachsen ist. Da muss der Zimmermeister als Experte zu Rate gezogen werden. „Ein neues Dach kann für einen schwachen Dachstuhl zum Problem werden“, sagt mir Helmut Lindner, der Zimmereifachmann vom Buchner. Er wird oft zur Begutachtung alten Gebälks gerufen, wenn neue Hausbesitzer ans Umbauen denken. „Heute gelten andere Belastungsnormen als vor 50 oder mehr Jahren und wenn dies nicht beachtet wird, könnte es bei späteren Schäden Probleme mit der Versicherung geben“, gibt Helmut zu bedenken. In vielen Fällen kann durch eine Dachstuhlverstärkung der geforderte Norm-Zustand hergestellt werden.

Dachvorsprung schützt

Ein weiterer Mangel bei Altdächern könnte der zu geringe Dachvorsprung sein. Dieser sollte idealerweise zumindest 50 bis 80 Zentimeter betragen, um die darunter befindlichen Fassaden von allzu groben Witterungseinflüssen zu schützen. Im Falle einer Dachsanierung hat der Zimmermann auch dafür Abhilfe und kann eine Verlängerung der Überdachung anbieten.

Wenn ein Dachboden für Wohnräume ausgebaut wird, dann stellt sich die Frage, ob eingearbeitete Dachfenster oder auskragende Gaupen für Tageslicht sorgen werden. „Beides ist möglich und sollte je nach vorhandenem Platz und geplanter Raumnutzung entschieden werden“, meint Zimmerei-Experte Helmut Lindner.

Oder doch aufstocken?

Wenn aber bei einer Generalsanierung wesentlich mehr Platz geschaffen werden soll, dann steht für Lindner außer Frage, dass eine Aufstockung samt neuem Dach die langfristig befriedigendere Lösung sein kann. Die trockene Öko-Holzbauweise von Buchner bietet für Aufstockungen den Vorteil, dass die Hauptarbeit in der Vorbereitung der Bauteile im Werk erledigt wird. Innerhalb von wenigen Tagen wird das neue Stockwerk vor Ort dann montiert und das gesamte Objekt neu überdacht.

Gründlich planen vor dem Sanieren ist also gefragt. Bei Helmut seid ihr da fachlich in besten Händen,

meint Maria

 

 

 

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