Der Mann mit dem „Gstieß“

Josef Gruber_Tarock

Als Mühlviertlerin weiß ich natürlich, was der „Gstieß“ ist, oder „Sküs“, wie die korrekte Bezeichnung lautet. Richtig, ich schreibe übers Tarockieren. Bei diesem uralten Kartenspiel geht es um Taktik und um die exakte Beobachtung der Mitspieler – im Hinterkopf wird laufend mitgezählt und ein guter Spieler merkt sich natürlich, welche Farben bereits am Tisch waren. Ein anspruchsvolles Spiel also, das da bei Buchner Holzbaumeister seit vielen Jahren als Turnier gepflegt wird. Der Organisator dahinter ist Bauleiter Josef Gruber, den ich euch mit seiner Tarockleidenschaft heute vorstellen möchte.

Gelernter Zimmerer

Schon seit 1992 arbeitet Josef Gruber bei Buchner Holzbaumeister – zuerst als Zimmerer und nach Absolvierung der Polierschule seit 1999 als Bauleiter. Auch als Betriebsrat war Gruber im Unternehmen bereits aktiv.

Seine Leidenschaft fürs Tarockspielen setzt Josef Gruber schon seit vielen Jahren als Organisator des jährlichen Buchner-Turniers um. Am 9. Februar fand dieses bereits zum 21. Mal statt!  Fotos aus dem spannenden Turnier hat mir Josef zu unserem Gespräch mitgebracht und mir ein paar Fragen beantwortet.

Warum ist dir das Turnier ein Anliegen?

Tarock ist ein schönes und auch anspruchsvolles Gesellschaftsspiel. Die Leute kommen zusammen und unterhalten sich gut.

Was war für dich das spannendste Turnier?

So wie jedes Spiel spannend ist, ist es auch bei den Turnieren – man weiß nie, wer gewinnt. Einmal hat ein Kollege uns alle überrascht, weil er als totaler Anfänger das Turnier gewonnen hat.

Was ist der meiste Aufwand bei der Vorbereitung?

Man muss schon immer wieder dahinter sein, dass genug Spieler zusammenkommen. Und natürlich wollen wir auch immer wieder attraktive Preis zur Verfügung stellen.

Geht es da recht ernst zu bei so einem Turnier?

Während dem Spielen merkt man natürlich schon die Konzentration. Aber zwischendurch und vor allem danach wird viel gelacht. Und auch geweint – weil der Kollege oder die Kollegin mit den wenigsten Punkten muss dann für alle den Kren zur Jause reiben. Da fließen schon die Tränen. Aber der Kren gehört einfach dazu zur traditionellen Stelzenjause nach dem Spiel.

Da bekommt man ja richtig Gusto – aufs Tarockieren und auch auf die Stelzenjause – meint

Maria

Gewonnen hat das heurige Turnier übrigens Florian Frisch, gefolgt von Mario Leutgeb und Stefan Diesenreiter. Gratulation!

Tarocksieger 2018

 

 

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