Dem Regen standgehalten

2016-10-28 Danke-Feier Manuela und Gerald Brenninger - _DSC4635

Wenn man ein bestehendes Haus umbaut, muss man mit Überraschungen rechnen. Wie das Manuela und Gerald Brenninger in ihrem Haus in Edt bei Lambach bewältigt haben, erzählt mir Manuela im Interview:

Warum haben Sie sich für einen Holzbau entschieden?

Da wir einen Zubau geplant hatten, war es uns wichtig, dass dieser Umbau sehr schnell erfolgen kann. Es wurde uns versprochen, das wir nach maximall vier bis fünf Tagen wieder ein Dach über dem Kopf haben bzw. es nicht mehr hereinregnet. Trotz Schlechtwetter und provisorischer Bedachung, konnte dies auch eingehalten werden. Bei einer Ziegelmassiv-Bauweise wäre das nicht möglich gewesen.

Überdies wollten wir keinen 0/8/15 Zubau (dünne Fertigwände, …). Der Zubau sollte in ähnlicher Qualität wie die bestehende Basis (Ziegelmassivhaus) erfolgen. Bei einer Buchner-Baustellentour wurden wir dann schließlich durch den tollen Holzgeruch und die gute Atmosphäre auf der Baustelle bzw. im fertigen Haus überzeugt.

Rückblickend betrachtet – worauf würden Sie in der Planung besonders achten / noch mehr achten?

Worauf wir nicht geachtet haben, auf das hat uns unser Bauleiter Walter Hackl aufmerksam gemacht.

Aber man soll sich für die Planung auf jeden Fall genügend Zeit nehmen, denn im Nachhinein etwas zu ändern ist zwar aufgrund der Flexibilität der Buchner-Arbeiter noch möglich, aber aufwändiger.

Überdies empfiehlt sich auch ein Austausch mit verschiedenen Personen über das eigene Vorhaben. Denn jeder macht einen wieder auf etwas aufmerksam. Dieser Austausch war auf der von Buchner organisierten Baustellentour sehr hilfreich.

Welche Eigenleistung haben Sie selber einbringen können und wie ist es Ihnen dabei ergangen?

Ich will mich hier nicht selbst bemitleiden (diverse kleinere Verletzungen, Blasen, Abschürfungen,…) – und ich habe 10 kg Gewicht verloren, aber ich würde sofort wieder mithelfen und dabei sein wollen.

Ich habe mir für unser Projekt drei Wochen frei genommen und auch mein Mann war 14 Tage aktiv mit auf der Baustelle. Zusätzlich haben wir noch zwei Helfer für diese drei Wochen gewinnen können.

Wir haben den Dachstuhl selbst abgerissen und haben das Buchner Team während der drei Wochen unterstützt. Natürlich waren wir vielleicht nicht immer eine so große Hilfe, aber mit den tollen Instruktionen von Mario Leitgeb, unserem Polier vor Ort, haben wir alles ganz gut hinbekommen.

Obwohl ich manchmal wirklich am Ende meiner Kräfte war (normalerweise sitze ich im Büro und schwinge den Bleistift), war dies eine wirklich schöne Erfahrung selbst mitzuwirken, wie das eigene Haus entsteht. Und außerdem ist man bei einer solchen Baustelle um jede Hilfe dankbar. Und ja auch der Müll gehört entsorgt (das war oft meine Aufgabe).

Überdies hat uns Mario immer wieder Aufgaben für’s Wochenende gegeben, sodass wir nicht aus der Übung kamen.

Ein Dankeschön beim Abschlussfest.
Ein Dankeschön beim Abschlussfest.

Wie waren Sie mit der Betreuung durch Buchner zufrieden?

Wir waren überaus zufrieden und hätten kein besseres Team auf der Baustelle haben können. Herzlichen Dank an dieser Stelle an Mario, Benschi und das restliche Buchner-Team.

Auch bei kleinen Widrigkeiten wurde von Mario sofort eine Lösung gefunden. Also Hut ab, wie er eine derart super Koordination vor Ort organisiert hat!  Es wurde sofort auf Probleme eingegangen, Adaptierungen wurden umgesetzt und es wurde täglich gute Laune verbreitet.

Auch beim gemeinsamen Mittagessen war es immer sehr lustig! Obwohl es manchmal eher zum Heulen war (als es das dritte Mal geregnet hatte) fand Mario noch motivierende Worte.

Welchen Rat würden Sie anderen Baufamilien geben, die gerade bei der Planung ihres Hauses sind?

Buchner Holzbaumeister als Partner zu engagieren.

Unvorhergesehenes miteinzukalkulieren – (da meine ich nicht den Preis, denn dieser wurde von Buchner wie im Angebot besprochen eingehalten) – ich meine hier eher das Wetter und bei einer Aufstockung weiß man einfach Manches erst, wenn man den alten Teil weggerissen hat (Leitungen, Lehrrohre, …).

Kurz: man muss auf alles vorbereitet sein und darf nicht den Mut verlieren.

Es ist schlussendlich ein tolles Projekt auf das man stolz sein kann und schön, wenn man alles fertig hat und darin wohnt.

Haus Brenninger - vor dem Umbau.
Haus Brenninger – vor dem Umbau.

 

Haus Brenninger - nach dem Umbau.
Haus Brenninger – nach dem Umbau.

 

 

 

 

 

 

 

 

Viel Freude hatte auch ich mit dem Interview mit den Brenningers,

alles Gute weiterhin, eure Maria

Fotos: Familie Brenninger

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