Ein Haus zum Gernehaben

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Eine wunderbare Naturoase haben sich Ulrike Rubasch und Arthur Kofler in Altenberg hoch über Linz geschaffen. Das Buchner Haus wurde 2009 errichtet und zeigt als sichtbares Zeichen für den Öko-Wohnbau eine in Würde ergraute Fassade. Ich durfte den Hausbewohnern ein paar Fragen stellen, um zu erfahren, wie sie heute zu ihrer Entscheidung, mit Holz zu bauen, stehen.

Wie fühlt ihr euch in eurem Haus aus Holz?
Wunderbar. Sehr nah an der Natur. Es ist ein gutes Gefühl, in einem Haus aus natürlichen Baustoffen zu leben. Es vermittelt, obwohl wir innen weiße Wände haben und nur als „Erinnerung“ an den Holzbau den zentralen Holz-Träger im Wohnraum sichtbar gelassen haben, ein behagliches Gefühl.

Was schätzt ihr am meisten?
Die unkomplizierte, schnelle und sehr gut ausgeführte Errichtung des Hauses und das Gefühl, ein Haus auf dem neuesten Stand der Technik (Energie und Umwelt) zu haben, das trotzdem Behaglichkeit vermittelt und sich in die Natur einfügt. Viele Leute sagen uns, dass unser Haus so anders wirkt, weil es sich in die Umgebung „einfügt“ und „anpasst“.

Ihr habt euch für eine Holzfassade entschieden, die mit der Zeit vergraut. Was war eure Überlegung dabei?
Holz lebt, auch wenn der Baum schon lange gefällt ist. Wir haben uns schon auf die Zeit gefreut, wo die Fassade grau wird (auf der Westseite ist das jetzt nach sieben Jahren der Fall), weil wir die orangen Putz-Elemente am besten passend zu einem grauen Holzton empfanden. Wir freuten uns auf (und jetzt: über) die Verwitterung. So wie wir selbst älter werden, altert auch das Haus außen. Und wird (für unser Empfinden) schöner.

wetterberg-1Was hat bei eurer Planung den Ausschlag gegeben, Buchner Holzbaumeister als Umsetzer zu beauftragen?
Das Unternehmen hatte den Ruf, seriös und pflichtbewusst zu sein, sowie echte Handwerkskunst in Verbindung mit modernster Holzbau-Technologie zu liefern. Außerdem schätzten wir die Regionalität und den gelebten Umweltgedanken im Unternehmen. Auf unsere Wünsche wurde sehr genau eingegangen, wir planten das Haus zusammen. Es war eine sehr fruchtbare Zusammenarbeit, bei der viele neue, gute Ideen entstanden.

Wenn ihr heute noch einmal bauen würdet, was würdet ihr anders machen?
Eigentlich nichts. Wenn wir mehr Geld gehabt hätten, hätten wir statt Rigips innen Lehmputz gewählt – wäre fürs Raumklima sicher viel besser. Und: Die Sesselleisten würden wir uns vom Buchner Holzbaumeister „himself“ montieren lassen… das haben wir noch nicht durchgehend geschafft… ;-)))

So schön kann Hausbauen sein!

Freut sich Maria

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