Träumen vom fertigen Haus

Buchner Holzbaumeister

Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass sich Träume vom fertigen Haus meist nicht um den Dachstuhl drehen, sondern um das fertige Wohnzimmer oder die Küche. Sobald es fix war, dass wir bauen, habe ich überlegt, wo die Steckdosen hinkommen und wo das Wohnzimmersofa stehen soll. Das klingt im ersten Moment schräg – mein Mann hat heute noch einen Grinser im Gesicht, wenn er an diese Zeit denkt. Aber letztendlich war es richtig. Man sollte sich schon Zeit nehmen, die Einrichtungswünsche vor dem ersten Gespräch mit dem Holzbaumeister zu notieren, damit dieser bei der Planung des Hauses alle Wünsche leichter umsetzen kann.
Mir haben bei der Planung die Buchner-Checklisten sehr geholfen. Etwa die Checkliste Raumbedarf oder die Checkliste Wohnwunschliste. Damit konnten die Planer von Buchner dann das Optimum aus unseren Vorstellungen herausholen.
Buchner Holzbaumeisters BlogGute Ratgeber sind aber auch immer wieder ehemalige Hausbauer. Und so einen hab‘ ich dieser Tage besucht. Erwin Bröslmeyr wohnt seit acht Jahren in einem barrierefreien Buchner Haus im Mühlviertel (St. Oswald b. F.) und ist selbständiger Inneneinrichter. Von ihm wollte ich wissen, welche Tipps er für die Haus-Innengestaltung hat.
Wann sollte man mit der Innenraumplanung beginnen – gleichzeitig mit Bauplanerstellung?
Man sollte mit der Innenraumplanung beginnen, sobald das Gesamtprojekt passt und die Entscheidung gefallen ist (z.B. die Optik des Hauses klar ist, die Raumaufteilung usw.)
Wie viel Holz tut in der Innengestaltung gut?
Holz ist ein Naturprodukt, das immer einen angenehmen, wohnlichen Charakter hat. Ich persönlich mag gerne Holz um mich sehen. Andere haben lieber verputzte Wände. Das ist Geschmackssache. Aber die ganz besondere Atmosphäre von Holz sollte man in einem Holzbau auf keinen Fall ganz verstecken. Daher sind Massivholzdecken oder – bei einem Steildach – eine sichtbare Dachkonstruktion sehr zu empfehlen.
Worauf sollte man achten, wenn man barrierefrei plant?
Wenn möglich keine Stufen einplanen, die Durchgangslichte bei Innentüren beachten (mindestens 80 Zentimeter) und die Aufgehrichtung bei den Türen. Insbesondere beim WC sollte die Tür nach außen aufgehen.
Was sollte man beachten, wenn man Räume zeitlos schön gestalten möchte?
Zeitlos schön ist das, wo man sich so richtig wohl fühlt. Und daher muss ich mir zuerst meine Wohngewohnheiten vor Augen führen und nicht nur auf den Stauraum achten. Lese ich gerne am Abend noch im Wohnzimmer? Dann ist ein Kaminofen oder Kachelofen super. Lümmle ich lieber auf dem Sofa, oder sitze ich eher aufrecht beim Fernsehen? Dementsprechend ist eine Wohnlandschaft passender oder ein hoher Lehnstuhl. Mag ich beim Kochen gerne plaudern, oder ist es mir peinlich, wenn mir jemand beim Kochen zuschaut? Erstere werden sich für eine offene Wohnküche entscheiden, die anderen werden lieber einen abgetrennten Küchenraum haben usw.
Vielen Dank an Erwin Bröslmeyr und
euch wünsch ich schöne Wohnträume!
Maria

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