Und wenn es regnet?

Buchner beantwortet Fragen zum Holzbau

Einige Fragen von Leserinnen und Lesern dieses Blogs sind in den vergangenen Wochen bei mir eingetrudelt und ich war im Werk unterwegs, um bei den Buchner-Fachleuten die Antworten für euch einzusammeln. Daher heute einmal ein kleiner Fragen-Antworten-Katalog:

Wie wichtig ist eigentlich bei einem Holzhaus die Lüftung?
Weil moderne Häuser in Passiv- oder Niedrigstenergiestandard luftdicht gebaut werden müssen, ist die Frage der Lüftung schon maßgeblich. Entweder man ist so diszipliniert und lüftet regelmäßig (alle 1,5 Stunden etwa) das Haus gut durch (Stoßlüftung), oder man baut eine Komfortlüftung ein. Die ist dann für den kontrollierten Lüftung zuständig – kümmert sich um frische Luft auf der einen Seite und den Abtransport überschüssiger Feuchtigkeit (vom Kochen, Baden etc.) auf der anderen Seite. Damit ist man auf der sicheren Seite und Schimmelbildung wegen zu hoher Feuchtigkeit hat keine Chance.
Was tut man im Holzbau bei einem Wasserschaden?
Eine kurzfristige Durchfeuchtung macht dem Holz nichts. Also wenn einmal die Badewanne übergeht und das gleich wieder aufgetrocknet wird, dann braucht ihr euch keine Sorgen machen. Schwieriger wird es bei Dauerfeuchte – zum Beispiel bei einem Rohrbruch, den man nicht gleich bemerkt. Das mag kein Baustoff gerne. Die durch das Wasser beschädigten Elemente (zum Beispiel Parkett, Möbel, Gipskartonplatten) müssen ausgetauscht werden. Für Trocknungsarbeiten bei Außenwänden oder Decken gibt es Spezialfirmen. Die Kosten dafür sind in der Regel durch eine Haushaltsversicherung gedeckt.
Hält ein Holzhaus auch einem Hochwasser stand?
Ja, sehr gut sogar. Auch wenn das erstaunlich klingt, ein Holzhaus ist nur so weit betroffen, so weit der Wasserstand reicht. Während andere Baustoffe die Feuchtigkeit oft bis in den ersten Stock hinauf ziehen (Kapillarwirkung ). Aber natürlich ist ein Hochwasser auch für ein Holzhaus ein Schaden. Im schlimmsten Fall müssen Dämmung und Gipskartonplatten bis zur Höhe des Wasserstandes entfernt werden. Wenn dann die darunter liegende Holzkonstruktion wieder trocken ist, muss man die Wand neu verschließen.
Was passiert, wenn es bei der Hausmontage regnet?
Gar nichts. Die Wände von Buchner-Häusern sind geschlossene Baukörper, sodass ihnen ein Regenguss nichts anhaben kann. Außerdem wird die Baustelle auch noch abgedeckt. Damit bleibt alles im trockenen Bereich.
Welches Fensterglas ist am besten?
Buchner verwendet fast ausschließlich die Dreifachverglasung. Ausnahmen gibt’s nur in untergeordneten Räume wie zum Beispiel in Lager oder Kellern.
Welches Holz verwendet Buchner?
Buchner ist stolz darauf, dass es so gutes Bauholz verwendet, dass Holzschutzmaßnahmen mit Chemie nicht notwendig sind. Dazu kommen auch alle Maßnahmen des sogenannten konstruktiven Holzschutzes. Das heißt, Buchner erfüllt alle Normen einer Bauweise, die eine dauerhafte Trockenhaltung des Holzes sicherstellt, was chemischen Holzschutz entbehrlich macht.
Das Konstruktionsholz ist bei Buchner standardmäßig heimische Fichte. Im Außenbereich wird meistens Lärche eingesetzt, weil es witterungsbeständiger ist. Wer auch außen Fichte haben möchte, muss sich aber doch für eine Holzschutzbehandlung entscheiden.
Baut Buchner auch schlüsselfertige Häuser?
Buchner baut vor allem individuelle Häuser. Also Häuser, die mit den Baufamilien und entsprechend deren Bedürfnissen geplant werden. Wie weit der Endausbau erfolgt, bestimmt einzig und allein die Baufamilie. Manche wollen ganz viel selber machen, andere haben keine Zeit oder kein Talent dafür und wollen in ein fertiges Haus einziehen. Buchner stellt das Angebot dementsprechend zusammen.

Ich freue mich auch auf eure Fragen!

Liebe Grüße, Maria

2 Kommentare zu “Und wenn es regnet?
  1. Teresa Stiegemeyer sagt:

    Liebe Maria!

    Danke für den tollen Beitrag! Mich würde gern interessieren, ob Holz für Gebirgslagen der beste Rohstoff ist. Es ist mir schon bekannt, dass viele Häuser in solchen Regionen, unter anderem, aus Holz sind, aber inwieweit ist das noch bei der Bauweise von heute der Fall? Momentan wohne ich auch in einem Haus, dieses ist aber ausschließlich aus Beton, und Holz befindet sich nur im Innenraum, indem ich nämlich Rudda Parkett und Wandbekleidung aus Holz habe. Aus diesem Grund habe ich keine Erfahrung mit Holz als Rohstoff für den Außenbau von dem Haus und würde mich sehr auf Eure Hilfe freuen.

    Mit freundlichen Grüße,
    Teresa

    • Maria sagt:

      Liebe Teresa,
      danke für deine Frage – Buchner Holzbaumeister hat seinen Firmensitz auf der Mühlviertler Alm, einer Region, die sich durchaus mit langen, kalten Wintern auskennt. Aber davon abgesehen, ist die aktuelle Holzbauweise allen witterungsbedingten Anforderungen gewachsen. Wichtig ist, dass man auch beim Wandaufbau darauf Rücksicht nimmt, dass man es mit einem natürlichen Baustoff zu tun hat. Natürliche Dämmstoffe ergeben hervorragende Dämmwerte. Die Buchner Öko-Fassade kommt ohne Plastikfolien und Styropor aus. Eine ganz andere Qualität, die zwar etwas mehr kostet, aber auf lange Sicht gesünder und umweltfreundlicher ist, meint
      Maria

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