Die Planerin blickt zurück

In den Hang gebaut wurde das Haus von Margit und Wassil Dimow 1996.

Dass eine Frau das gemeinsame Haus aus Holz selber plant, ist nicht alltäglich. Margit Dimow hat sich schon vor fast 20 Jahren an diese Aufgabe herangewagt und erzählte mir kürzlich, wie sie ihr Werk heute beurteilt.

Zwei Großereignisse prägten das Jahr 1996 für Margit und Wassil Dimow in Neumarkt im Mühlkreis. Die Geburt ihres Sohnes und der Start für das eigene Haus in Holzbauweise. Beide sind über die Jahre gut gediehen – wie mir die Dimows bei meinem Besuch in Neumarkt mit einem verschmitzten Lächeln versichern.

Holz war von Anfang an klar

Dass es ein Holzhaus werden würde, war für Wassil Dimow von Anfang an klar: „Ich mag Holz als Werkstoff ganz einfach. Es ist angenehm und so praktisch, weil es sich gut bearbeiten lässt“. Geplant wurde das Haus von Margit Dimow selbst – unter Berücksichtigung von Vorgaben der beiden Architekten der Nachbarhäuser. „Heute würde ich das Dach schräger und die Fassade um 40 Zentimeter niedriger machen“, überlegt die Planerin im Gespräch. Statt der Holzriegelbauweise würde sich Margit Dimow heute für den Systembau mit fertig im Werk zusammengestellten Wänden entscheiden. „Und statt verputzter Stirnseiten würde ich die gesamte Fassade aus Holz machen,“ resümiert sie: „Ich hatte zu Unrecht befürchtet, das Haus könnte zu rustikal aussehen, wenn überall Holz ist“.

Ein Erinnerungsfoto: Margit Dimow - mit Baby - auf der Baustelle mit Wassil Dimow sowie Christian und Johann Buchner.
Ein Erinnerungsfoto: Margit Dimow – mit Baby – auf der Baustelle mit Wassil Dimow sowie Christian und Johann Buchner.

Saubere Arbeit

Gut erinnert sich Wassil Dimow an die ordentliche und saubere Arbeit der Buchner-Leute auf der Baustelle, die auch vom heutigen Seniorchef Johann Buchner – mit Hut – stets kontrolliert wurde. Wassil Dimow: „Während die Maurer im Untergeschoß noch über ihre Kübel gestolpert sind, war im Holzbau im ersten Stock immer sauber aufgeräumt“. Dankbar sind Margit und Wassil Dimow heute noch Firmenchef Christian Buchner, der damals selbst auf der Baustelle mit anpackte und ihnen viele wichtige Tipps für die Eigenleistung gab: „Wir haben uns ja viel selbst gemacht und da waren wir wirklich immer gut beraten“, blicken die beiden zufrieden auf das gemeinsame Werk zurück.

Mit Freude über den gemütlichen Nachmittag bei den Dimows grüßt euch

Maria

Ein Kommentar zu “Die Planerin blickt zurück
  1. Elli Burghart sagt:

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