Das reizvolle am U-Wert

Buchner 028

Neulich hat mich ein angehender Hausbauer gefragt, welchen U-Wert denn unsere Wände im  Haus aus Holz haben werden. Da hab‘ ich so richtig glänzen können, weil ich wie aus der Pistole geschossen antworten konnte: 0,12!

Eine Wand in Holzbauweise kommt bei einer Dicke von 25 bis 27 Zentimetern auf einen U-Wert von 0,17.  Zum Vergleich: eine 25 Zentimeter Ziegelmauer mit zusätzlich 16 Zentimetern Styropor-Dämmung – also insgesamt eine 41 Zentimeter starke Wand – kommt gerade einmal auf einen ähnlichen U-Wert. Das kommt daher, dass Holz von sich aus schon besser dämmt und dann werden Holzwände auch noch zusätzlich gedämmt mit Naturmaterialien.

Unser Buchner-Haus wird 40 Zentimeter dicke Außenwände haben mit ökologischem Vollwärmeschutz (Holzfaserplatte statt Styropor) und wir kommen auf einen U-Wert von 0,12. Also dünnere Wand aber höherer Dämmwert. Das ist praktisch, damit spart man Platz. Das kann bei einem Haus schon einmal die Fläche von einem ganzen Zimmer ausmachen.

Was aber ist nun eigentlich der U-Wert?

Der U-Wert (früher k-Wert) ist ein Maß für den Wärmedurchgang durch einen Bauteil. Er sagt also aus, wie gut die Dämmung ist. Je kleiner der U-Wert ist, desto besser, weil weniger Wärme durch den Bauteil geleitet wird.

Gut gewärmt,

Maria

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